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Neujahrskonzert des Musikvereins Holler

Kleine Geister, Große Geister und diesmal war weißes Konfetti!

Es war schon eine toll kostümierte „Bande" an kleinen Geistersängern, welche die „Geisterstunde" des Musikvereins Holler und Jugendmusikvereins Holler mutig und lautstark eröffneten. Musikalische Früherziehung, Rhythmus- und Glockenspielgruppen sowie die Bläserklasse riefen so erst alle weiteren großen und kleinen Geister-Musiker: innen auf die Bühne – laut Programmheft mehr als 130 Teilnehmer in vier Orchestern und noch einmal ca. 10 Helfer in Technik-und Bühnenteam.

Was im Jahr 2000 als gute Idee begann, zeigte sich nun schon zum 25. Mal als dauerhafte Erfolgsgeschichte und die zahlreichen Besucher durften an vier ausverkauften Konzertabenden in Holler einmal mehr großartige Musik und auch tolle visuelle Effekte erleben. Dabei erwies sich der diesmal etwas furchteinflößende Titel als „gar nicht so schlimm" und die Konzertgäste erlebten stattdessen allerbeste Unterhaltung wie schon in den vielen Jahren zuvor bei den „Neujahrskonzerten in Holler".

Das mehr als 50-köpfige Vororchester -dirigiert von Nicholas Gorgas- in dem aktuell auch einige Erwachsene mit großem Engagement als Neu-Musiker: innen mitwirken, eröffnete mit „Gravity Falls" und „Dark Adventure" den ersten Konzertteil und zeigte einen beachtlichen Sound. Mit „Crimebusters" - darin der bekannte Soundtrack der „Mission Impossible" Filmreihe- und der „Bloody Mary" legte das Ausbildungsorchester mit Leonie Balmert am Taktstock nicht minder gekonnt nach. Von den bekannten „Ghostbuster's" , die später im Konzert noch eine gewichtige Rolle spielen sollten, Geschichten aus „Herr der Ringe „und „Linkin Park" in einem Arrangement von Dirigentin Theresa Keller erzählte das Jugendorchester musikalisch im gewohnt anspruchsvollen Teil vor der Pause äußerst routiniert.

Wir üblich wurden die Titel in unterschiedlichen Moderationen manchmal nachdenklich, einige Male echt „gruselig" und oftmals auch humorvoll angekündigt. Roter Faden der Story war dabei ein Rundgang durch die verschiedenen Räumlichkeiten des zum Verkauf stehenden (Spuk-) Schlosses im Geisterwald nordöstlich von Holler -also südwestlich von Untershausen- unter Führung des „zwielichtigen" Immobilienmaklers Andreas Weller – der seine Sache als Neuling auf der Hollerer Bühne richtig gut machte.

Höhepunkte des zweiten Konzertteils waren -passend zum Thema- Soundtracks aus „Harry Potter" , der imposante „Tanz der Vampire" sowie „Aurora Borealis" und „Defying Gravity" aus „Die Hexen von Oz" mit Theresa Keller als toller Sängerin. Dass der MV Holler inzwischen auch über einen tollen Sänger verfügt, bewies Ferdinand Wagner wie schon im Vorjahr: diesmal ließ er mit Bill Ramsey's „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett" die Halle beben. Mit dem prägenden Satz „So, do simmer widder !" hatten die nunmehr auf der Hollerer Konzertbühne schon hinlänglich bekannten drei Spaßmacher aus dem Schlagzeugregister diesmal als Geisterjäger die Lacher mehrfach auf Ihrer Seite. Ob deren Fluxkompensator ¾-X nun wirklich richtig funktionierte, werden wir wohl nie erfahren; aber, dass Dirigentin Sonja Freisberg das sinfonische Blasorchester auch in der abschließenden rasanten „Rocky Horror Picture Show" voll im Griff hatte, davon konnten sich alle Anwesenden definitiv überzeugen.

Was noch zu sagen wäre: vor den Zugaben begrüßte Vorstandssprecher Marius Ferdinand zahlreiche Ehrengäste und dankte sowohl den Sponsoren als auch allen Helfern und Mitwirkenden auf, vor und hinter der Bühne für Ihre Unterstützung und ihr Mitwirken. Dass an dieser Stelle nicht mehr Namen, außer den bisher im Text aufgezählten Hauptakteuren auf der Bühne genannt werden, hat folgende einfache Gründe: wir wollen keine/n vergessen und der Text würde zu lang. Aber alle Mitwirkenden, ob in der der Betreuung der JMV-Gruppen, Regie, Moderation, Design, Technik, Dekoration oder Theke: alle haben einen tollen Job gemacht!

Achso, ja: früher war mehr Lametta, früher war aber nicht mehr Konfetti, sondern diesmal war es passend zum Thema nur „weiß" anstatt „bunt"... „schwarz" hätte eigentlich auch gepasst, dass hätte man aber nicht gesehen...

Neujahrskonzert des Musikvereins Holler

 

Liebe Mitwirkende des Sinfonischen Blasorchesters,

liebe Kids in der Früherziehung, liebe Kinder und Jugendliche im Vor-, Ausbildungs-, und Jugendorchester, die diesjährigen Konzerte waren erneut ein beeindruckender Erfolg. In vier ausverkauften Veranstaltungen wurde deutlich, wie sehr sich die vielen Übungsstunden, Zusatzproben und das gemeinsame Orchesterwochenende gelohnt haben. Die stehenden Ovationen des begeisterten Publikums war der verdiente Lohn.

Zu diesem großartigen Erfolg gratuliere ich dem Vorstand, den Dirigentinnen und dem Dirigenten, sowie allen Verantwortlichen, auch im Namen der Ortsgemeinde und des Gemeinderates sehr herzlich.

Besonders hervorzuheben ist die hervorragende Jugend- und Nachwuchsarbeit des Vereins.

Wir freuen uns über diesen schönen Erfolg und blicken bereits mit Vorfreude auf das kommende Jahr.

Euer Ortsbürgermeister Uwe Meyer

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